Category Archives: Lebensmittel

Ist Schokokuchen nach veganen Grundsätzen erlaubt?

Veganer können Kuchen essen, wenn er nach dem wichtigsten Prinzip des Veganismus hergestellt wird, bei dem sich streng an eine pflanzliche Ernährung gehalten wird, bei der alle tierischen Lebensmittel, wie Milchprodukte und Eier, vermieden werden, verwendet werden, die sonst in Kuchen vorkommen. Der Kuchen sollte auch so hergestellt werden, dass jegliche Form der Ausbeutung und Tierquälerei vermieden wird.

Nicht-Veganer haben oft Schwierigkeiten, einen Veganer zu verstehen – Verwirrung und gelegentlich eine hitzige Debatte können entstehen, wenn der „Veganer“ und sein Gegenüber die Frage behandeln, was es bedeutet, die Ausbeutung und Grausamkeit gegenüber Tieren zu vermeiden. Wir hoffen, dass das Thema, ob ein Veganer Schokokuchen essen kann oder nicht, viel weniger umstritten sein sollte! Glücklicherweise bietet die Vegan Society, die seit 1944 als Hüterin des Veganismus in Großbritannien fungiert, eine klare Definition des Veganismus, die in ihrem Memorandum und ihrer Satzung enthalten ist, als sie 1979 zu einer Wohltätigkeitsorganisation wurde:

„Eine Philosophie und Lebensweise, die versucht, – soweit möglich und praktikabel – alle Formen der Ausbeutung und Grausamkeit von Tieren für Lebensmittel, Kleidung oder andere Zwecke auszuschließen; und fördert im weiteren Sinne die Entwicklung und Nutzung tierfreier Alternativen zum Nutzen von Mensch, Tier und Umwelt. In Bezug auf die Ernährung bezeichnet es die Praxis, auf alle Produkte zu verzichten, die ganz oder teilweise von Tieren stammen.”

Rezept für Veganen Schokokuchen

Zutaten für 8 Portionen

KUCHEN
3 Tassen Allzweckmehl (375 g)
2 Tassen Zucker (400 g)
½ Tasse Kakaopulver (60 g)
1 Teelöffel Salz
1 Esslöffel Backpulver
½ Tasse Kokosöl (120 g)
½ Tasse Ahornsirup (165 g)
1 ½ Tassen Mandelmilch oder Milchersatz (360 ml)
2 Teelöffel Kakaopulver

GLASUR
1 Tasse vegane Butter oder Gemüsefett (230 g)
2 Tassen Puderzucker (240 g)
1 Tasse Kakaopulver (120 g)
1 Teelöffel Vanilleextrakt
¼ Tasse Mandelmilch oder Milchersatz (60 ml)

Vorbereitung
Den Ofen auf 190 ° C vorheizen.

Mehl, Zucker, Kakaopulver, Salz und Backpulver in eine große Rührschüssel geben und gründlich verquirlen, dabei darauf achten, dass keine Klumpen entstehen.

Sobald die trockenen Zutaten gründlich miteinander vermischt sind, bilden Sie eine kleine Vertiefung in der Mitte und fügen Sie das Kokosöl, den Ahornsirup und die Mandelmilch hinzu. Weiter verquirlen, bis sich ein dicker und klumpiger Teig bildet.

Fetten Sie die Innenseite von zwei 23-cm-Kuchenformen mit Kokosöl oder Antihaft-Backspray ein und geben Sie etwa 1 Teelöffel Kakaopulver hinzu, um die Innenseite der Pfanne zu bestäuben.

Gießen Sie je die Hälfte des Teigs in jede der Kuchenformen.

Backen Sie sie 25-30 Minuten lang oder bis sich ein Zahnstocher sauber herausziehen lässt.

Sobald die Kuchen fertig sind, 5-10 Minuten warten, bevor Sie die fertigen Kuchen aus ihren Formen nehmen.

Während die Kuchen abkühlen, bereiten Sie den Zuckerguss vor.

Vegane Butter, Puderzucker, Kakaopulver und Vanilleextrakt in eine Rührschüssel geben und mit einem elektrischen Handmixer verquirlen, bis ein glatter und glänzender Zuckerguss entsteht.

Fügen Sie Mandelmilch hinzu und mischen Sie weiter, bis sie vollständig eingearbeitet ist.

Wählen Sie aus, welcher der Kuchen der Boden Ihres fertigen Kuchens sein soll, und glätten Sie ihn vorsichtig.

Legen Sie eine kleine Menge des Zuckergusses in die Mitte Ihres Serviertellers und legen Sie den Kuchen darauf.

Mit einer Tasse (ca. 115 g) des Zuckergusses die untere Schicht des Kuchens großzügig mit einem Spatel bestreichen.

Sobald die Glasur gleichmäßig verteilt ist, legen Sie den zweiten Kuchen darauf und bestreichen Sie den Kuchen mit dem Rest der Glasur weiter.

Den Kuchen vor dem Servieren 30 Minuten im Kühlschrank lagern.

In Stücke schneiden und servieren.

Vor-und Nachteile einer Osmoseanlage im Überblick

Reines und vor allem gesundes Trinkwasser stellt die wichtigste Grundlage unserer Gesundheit dar. Aktuelle Tests zeigen jedoch, dass nicht allerorts die Qualität von Leitungswasser überzeugt und auch das im Handel erhältliche Wasser häufig mit Mikroplastik verunreinigt ist. Mithilfe einer Osmoseanlage ist es möglich, perfekt gefiltertes Trinkwasser für sich und seine Familie herzustellen. Doch welche Vor-bzw. Nachteile bringt eine solche Anlage für den eigenen Haushalt mit sich? Das erfahren Sie nun.

Osmoseanlagen

Vorteile einer Osmoseanlage

1. Perfekt gefiltertes und gereinigtes Trinkwasser

Filtersysteme für das Trinkwasser gibt es einige, doch keines ist so effektiv wie ein Filtersystem mit einer Osmosemembran. Diese sorgt dank ihrer feinen Poren dafür, dass ausschließlich die kleinen Wassermoleküle diese durchdringen können. Das ist auch der Grund, warum sogar die NASA ihr Wasser mithilfe dieser Filtertechnik reinigt.

2. Besonders umweltfreundliche Funktionsweise

Zum Betreiben einer Osmosefilteranlage ist in den meisten Fällen nur der bereits vorhandene Wasserdruck der Leitung notwendig. Erst, wenn dieser geringer als drei Bar ist, muss eine elektrische Druckerhöhungspumpe hinzugeschaltet werden, um den reibungslosen Verlauf des Wasserfiltersystems zu gewährleisten. Alternativ können auch mithilfe von Sonnenkraft betriebene Pumpen verwendet werden. Ansonsten Osmoseanlagen benötigen ansonsten keinen weiteren Strom und weisen somit einen sehr geringen Energieverbrauch auf.

3. Günstig in der Anschaffung

Zwar muss für Osmoseanlagen je nach Zweck und Einsatzort ein einmaliger Preis zwischen € 150 und € 700 bezahlt werden, die laufenden Betriebskosten für die Instandhaltung der Anlage betragen jährlich jedoch weniger als € 100. Diese beschränken sich im Normalfall darauf, den Kohlefilter zu wechseln und nach ein paar Jahren sollte auch die Filtermembran ausgetauscht werden.
Wenn man bedenkt, wie viel man mir für Wasser aus dem Supermarkt ausgibt, so rechnet sich der Kauf einer solchen Filteranlage bereits nach wenigen Jahren.

Nachteile einer Osmoseanlage

Wie bei vielen anderen technischen Geräten auch, bringt natürlich auch die Osmosefilteranlage einige Nachteile mit sich, die an dieser Stelle nicht verschwiegen werden sollen. Nur, wenn Sie alle Vor- und Nachteile kennen, können Sie für sich selbst und Ihre Liebsten entscheiden, ob eine solche Anlage das richtige ist.

1. Große Abwassermengen

Wenn Sie sich für die Verwendung einer Wasserfilterungsanlage entscheiden, die mithilfe einer Osmosemembran arbeitet, so sollten Sie sich darüber im Klaren sein, dass Sie zur Produktion von einem Liter gereinigtem Wasser zwischen zwei und zehn Liter Leitungswasser benötigen. Dennoch stellt diese Tatsache für viele Menschen keinen Grund dar, um auf das gefiltert Wasser zu verzichten. Es ist nämlich ganz einfach möglich, mit ausreichend Wasserdruck und der richtigen Temperatur die Abwassermenge stark zu reduzieren. Auch das Auffangen des anfallenden Abwassers mithilfe eines separaten Behältnisses stellt eine Möglichkeit dar, damit sich die Wasserverschwendung im Rahmen hält.

2. Verkeimungsgefahr besteht

Wie bei allen anderen Wasserfiltertechniken besteht auch beim der Filterung des Wassers mithilfe einer Osmose die Gefahr, dass das Wasser mit Keimen verschmutzt werden könnte. Aufgrund der Porengröße ist diese Gefahr jedoch äußerst gering, da selbst die meisten Sporen und Keimen zu groß sind, um die Membran durchdringen zu können. Wird die Filteranlage zudem regelmäßig gereinigt, so ist eine Verkeimung nahezu ausgeschlossen